Persönlicher Status und Werkzeuge

Wissenschaftliche Laufbahn und Forschungsgebiete

Prof. Fries erforscht die molekulargenetischen Grundlagen von Merkmalen landwirtschaftlicher Nutztiere. Das Ziel ist die Verlagerung der Zuchtauswahl von der phänotypischen auf die genomische Ebene. Der Schwerpunkt liegt auf Merkmalen, die mit konventioneller Zucht nur schwer bearbeitet werden können.

Nach dem Studium der Agrarwissenschaft an der ETH Zürich wurde Prof. Fries an der ETH promoviert. Stipendien des Schweizerischen Nationalfonds ermöglichte ihm Forschungsaufenthalte am Roman L. Hruska U.S. Meat Animal Research Center, USA (1983) und an der Yale University, USA (1984/85). Prof. Fries habilitierte sich 1993 an der ETH Zürich und war vor seiner Berufung an die TUM (1995) als Oberassistent und Dozent an der ETH tätig.

Wichtigste Auszeichnungen

  • Hans-Vontobel-Preis der ETH Zürich für eine hervorragende Habilitationsschrift (1993)
  • Silbermedaille der ETH für eine ausgezeichnete Doktorarbeit (1983)

Schlüsselpublikationen

Flisikowski K, Schwarzenbacher H, Wysocki M, Weigend S, Preisinger R, Kjaer JB, Fries R. „Variation in neighbouring genes of the dopaminergic and serotonergic systems affects feather pecking behaviour of laying hens“. Animal Genetics. 2009; 40(2): 192-199.

Juling K, Schwarzenbacher H, Williams JL, Fries, R. „A major genetic component of BSE susceptibility“. BMC Biology. 2006; 4: 33-41.

Winter A, Krämer W, Werner FA, Kollers S, Kata S, Durstewitz G, Buitkamp J, Womack JE, Thaller G, Fries R. „Association of a lysine-232/alanine polymorphism in a bovine gene encoding acyl-CoA:diacylglycerol acyltransferase (DGAT1) with variation at a quantitative trait locus for milk fat content”. Proc. Natl. Acad. Sci. USA. 2002; 99(14): 9300-9305.

Burt DW, Bruley C, Dunn IC, Jones CT, Ramage A, Law AS, Morrice DR, Patton IR, Smith J, Windsor D, Sazanov A, Fries R, Waddington D: „The dynamics of chromosome evolution in birds and mammals“. Nature. 1999; 402(6760): 411-413.

Solinas-Toldo S, Lengauer C, Fries R: „Comparative genome map of human and cattle“. Genomics. 1995; 27(3): 489-496.