Persönlicher Status und Werkzeuge

Prof. Dr. Alfons Gierl

Professor im Ruhestand seit 30.09.2015

Lehrstuhl

Genetik

Wissenschaftliche Laufbahn und Forschungsgebiete

Prof. Gierls Forschungsgebiet ist die Pflanzengenetik, insbesondere der Primär- und Sekundärstoffwechsel und den beteiligten Enzymen sowie Fragen der Evolution.

Prof. Gierl (*1950) studierte zunächst zwei Semester Informatik an der Technischen Universität München und anschließend Biologie an der Ludwig-Maximilans-Universität München. In der Diplom- und Doktorarbeit am Max-Planck-Institut für Biochemie untersuchte er den Mechanismus der Transkription in Bakterien. In der anschließenden 10jährigen Forschungstätigkeit am Max-Planck-Institut für Züchtungsforschung in Köln arbeitete er über DNA-Transposons und Methoden zur Genisolierung. Seit 1993 ist er Inhaber des Lehrstuhls für Genetik an der TUM und beschäftigt sich vor allem mit chemischen Abwehrstrategien der Pflanzen.

Wichtigste Auszeichnungen

  • DFG Fachkollegium Pflanzenwissenschaft (2006-2008)
  • Leibnizinstitut für Pflanzenbiochemie, Halle, Advisory Board (2000-2008)

Schlüsselpublikationen

Yu Z, Haberer G, Matthes M, Rattei T, Mayer KF, Gierl A, Torres-Ruiz RA: "Impact of natural genetic variation on the transcriptome of autotetraploid Arabidopsis thaliana". Proc. Natl. Acad. Sci. U S A. 2010; 107: 17809-14.

Abstract

Frey M, Stettner C, Paré PW, Schmelz EA, Tumlinson JH, Gierl A: "A herbivore elicitor activates the gene for indole emission in maize". PNAS. 2000; 97 (26): 14801-14806.

Abstract

Frey M, Chomet P, Glawischnig E, Stettner C, Grün S, Winklmair A, Eisenreich W, Bacher A, Meeley RB, Briggs SP, Simcox K, Gierl A: "Analysis of a chemical plant defense mechanism in grasses". Science. 1997; 277, 696-699.

Abstract

Frey M, Reinecke J, Grant S, Saedler H, Gierl A: "Excision of the En/Spm transposable element of Zea mays requires two element-encoded proteins". EMBO J. 1990; 9: 4037-4044.

Abstract

Martin W, Gierl A, Saedler H: "Molecular evidence for pre-Cretaceous angiosperm origins". Nature. 1989; 339: 46-48.

Abstract