Persönlicher Status und Werkzeuge

Prof. Dr.-Ing. Detlef Heinz

Professur für

Gesteinshüttenkunde

Wissenschaftliche Laufbahn und Forschungsgebiete

Prof. Heinz (* 1956) forscht auf dem Gebiet der mineralischen Werkstoffe im Bauwesen mit einem Schwerpunkt bei Zementen und Betonausgangsstoffen. Neben der chemisch-technologischen Optimierung der Werkstoffeigenschaften sind die Sekundärstoffverwertung und die Ökoeffizienzsteigerung  wesentliche Forschungsthemen.

Nach dem Studium der Metallurgie und Werkstofftechnik an der RWTH Aachen und einer Tätigkeit dort als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Gesteinshüttenkunde erfolgte 1986 die Promotion.  Es schloss sich eine Tätigkeit in der Industrie an – zuletzt als Leiter der Entwicklung in einem Unternehmen der Energie- und Sekundärrohstoffwirtschaft. 1997  führte mit dem Ruf auf eine Professur  für die Herstellung mineralischer Baustoffe an der RWTH Aachen der Weg wieder zurück an die Hochschule. 2001 wechselte Prof. Heinz auf die heutige Position an der TU München im cbm Centrum Baustoffe und Materialprüfung. 2006 lehnte er den Ruf an die TU Hamburg-Harburg ab. Prof. Heinz ist Mitglied in zahlreichen Fach- und Normungsgremien.

Schlüsselpublikationen

Urbonas L, Heinz D, Hilbig H, Reger J: „Einfluss von überkritischem Kohlendioxid auf die Eigenschaften von Zementstein“. Cement International. 2010;  8 (4): 72 – 81.

Heinz D, Göbel M, Hilbig H, Urbonas L, Bujauskaite G: “Effect of TEA on fly ash solubility and early age strength of mortar”. Cement and Concrete Research. 2010; 40: 392 – 397.

Stengel Th, Heinz D, Reger J: “Life Cycle Assessment of Geopolymer Concrete – What is the Environmental Benefit”. Proceeding of the 24th Biennial Conference of the Concrete Institute of Australia, Sydney, 17 – 19 September 2009.

Heinz D, Schmidt K, Urbonas L: „Vermeidung von schädigender AKR durch Steinkohlen¬flugasche“. Beton- und Stahlbetonbau. 2007; 107 (8): 511 – 520.

Heinz D, Ludwig U: “Mechanism of Subsequent Ettringite Formation in Mortars and Concretes after Heat Treatment”. Proceeding of the 8th Int. Congr. on the Chem. of Cem., Rio de Janeiro, Communications THEME 4. 1986;  V: 189 – 194.