Persönlicher Status und Werkzeuge

Prof. Dr. Peter Henningsen

Fakultät

Medizin

Wissenschaftliche Laufbahn und Forschungsgebiete

Prof. Henningsens (*1959) Forschungsgebiet sind anhaltende Körperbeschwerden ohne ausreichende organische Erklärung. Dabei handelt es sich um somatoforme oder funktionelle Störungen wie Schmerzen, Funktionsstörungen, Erschöpfung. Er koordiniert diagnostische und therapeutische Studien, aber auch funktionelle Bildgebungs- und andere psychophysiologische Untersuchungen zu den neurophysiologischen Korrelaten des Beschwerdeerlebens.

Prof. Henningsen hat in Stuttgart-Hohenheim, Freiburg, Berlin und Cambridge (UK) Medizin studiert und zunächst eine Ausbildung zum Neurologen in Berlin und Heidelberg absolviert, bevor er in die Psychosomatische Medizin wechselte. Er habilitierte 2002 in Heidelberg und folgte 2005 dem Ruf an den Lehrstuhl für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie. 2006 zum ersten Prodekan ernannt, bekleidet Prof. Henningsen seit 2010 das Amt des Dekans der Fakultät für Medizin der TUM. Er ist Vorstandsmitglied des Deutschen Kollegiums für Psychosomatische Medizin und der Viktor-von-Weizsäcker-Gesellschaft.

Wichtigste Auszeichnungen

  • DKV-Cochrane-Preis (2000)
  • Studienstiftung des deutschen Volkes (1977-1984)

Schlüsselpublikationen

Creed F, Henningsen P, Fink P: Medically unexplained symptoms, somatisation and bodily distress. Cambridge: Cambridge University Press, 2011.

Henningsen P, Zipfel S, Herzog W: “The management of functional somatic syndromes”. Lancet. 2007; 369: 946-955.

Abstract

Henningsen P, Ceballos-Baumann A, Gündel H: Neuro-Psychosomatik. Stuttgart: Schattauer, 2006.

Henningsen P: “The body in the brain: Towards a representational neurobiology of somatoform disorders”. Acta Neuropsychiatrica. 2003; 15: 157-160.

Abstract

Henningsen P, Zimmermann T, Sattel H: “Medically unexplained physical symptoms, anxiety and depression: a meta-analytic review”. Psychosomatic Medicine: 2003; 65: 528-533.

Abstract