Persönlicher Status und Werkzeuge

Prof. Dr. Joachim Hermsdörfer

Wissenschaftliche Laufbahn und Forschungsgebiete

Mein Lehrstuhl widmet sich dem Verständnis der Gesetzmäßigkeiten menschlicher Bewegungen und assoziierter neuronaler Mechanismen. Wir betrachten Gruppen von jüngeren und älteren gesunden Personen, Sportler und Patienten mit Störungen des Nervensystems. Dabei verwenden wir Methoden zur Messung und Analyse von Bewegungen und Kräften sowie zur Erfassung und zur Stimulation neuronaler Aktivitäten und wir entwickeln neue technologische Ansätze zur Rehabilitation.

Nach Abschluss seines Ingenieurstudiums an der TU München (1985) arbeitete Prof. Hermsdörfer (*1959) am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München. Er promovierte (1993) und habilitierte (2004) am Institut für Medizinische Psychologie an der Ludwig-Maximilians Universität München. Ab 1990 arbeitete er in der Entwicklungsgruppe Klinische Neuropsychologie am Klinikum München-Bogenhausen und leitete die Arbeitsgruppe „Sensomotorische Störungen". Seit 2010 ist er Ordinarius in der Fakultät für Sport- und Gesundheitswissenschaften und seit 2015 professorales Zweitmitglied an der Medizinischen Fakultät.

Schlüsselpublikationen (alle Publikationen)

Brandi ML, Wohlschläger A, Sorg C, Hermsdörfer J: "The neural correlates of planning and executing actual tool use". Journal of Neuroscience. 2014; 34(39): 13183-13194.

Abstract

Hermsdörfer J, Li Y, Randerath J, Roby-Brami A, Goldenberg G: "Tool use kinematics across different modes of execution. Implications for action representation and apraxia". Cortex. 2013; 49(1): 184-199.

Abstract

Nowak DA, Hermsdörfer J: Sensorimotor Control of Grasping: Physiology and Pathophysiology. Cambridge: Cambridge University Press, 2009.

Abstract

Goldenberg G, Hermsdörfer J, Glindemann R, Rorden C, Karnath HO: "Pantomime of tool use depends on integrity of left inferior frontal cortex". Cerebral Cortex. 2007; 17(12): 2769-2776.

Abstract

Hermsdörfer J, Hagl E, Nowak DA, Marquardt, C: "Grip force control during object manipulation in cerebral stroke". Clinical Neurophysiology. 2003; 114(5): 915-929.

Abstract