Persönlicher Status und Werkzeuge

Prof. Dr. Alexander M. Bradshaw

Honorarprofessor der TUM seit 2000

Fakultät

Physik

Fachgebiet

Oberflächenphysik

Laufbahn

Prof. Bradshaw studierte Chemie am Queen Mary College, Universität London und promovierte 1969 im Fach Physikalische Chemie. Nach einem Forschungsaufenthalt bei Herrn Professor Dietrich Menzel an der TU München ging er 1976 zum Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft (Berlin). Prof. Bradshaw forschte auf dem Gebiet der Oberflächenphysik: Die Entwicklung der Infrarot-Reflexionsspektroskopie zur Charakterisierung adsorbierter Moleküle sowie die quantitative Bestimmung von deren Struktur mittels Photoelektronenbeugung bildeten zwei Schwerpunkte. Weiterhin hat er wichtige Beiträge zum Verständnis der Photoionisation in Molekülen und Clustern sowie zur Entwicklung der Instrumentierung für die Synchrotronstrahlung geleistet.

Zurzeit widmet er sich zusammen mit Prof. Hamacher (TUM) Fragen der Nachhaltigkeit bei zukünftigen Energiesystemen, insbesondere die Rolle der Kernfusion sowie das Problem der Versorgung von Energietechnologien mit seltenen Elementen. Er war Mitbegründer einer der ersten „open access“-Zeitschriften – New Journal of Physics – und ein Initiator des ersten Wissenschaftsjahres „Jahr der Physik – 2000“.

    Funktionen

    • Mitglied der Nationalen Akademien Leopoldina (seit 2002), acatech (seit 2003) und Royal Society (seit 2008)
    • Wissenschaftlicher Direktor des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik in Garching und Greifswald (1999-2008)
    • Präsident der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) (1998-2000), seit 2012 Ehrenmitglied.
    • Wissenschaftlicher Geschäftsführer der Synchrotronstrahlungsquelle BESSY in Berlin (1981-1989) (mit Unterbrechung)
    • Wissenschaftliches Mitglied und Direktor der Abteilung Oberflächenphysik am Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft (1980-1998)

    Auszeichnungen

    • Commander of the Order of the British Empire (2007)
    • Rudolf-Jaeckel-Preis (2007)
    • Ehrendoktor der Universität London (2005)
    • Bundesverdienstkreuz (2002)
    • Max-Planck-Forschungspreis (mit Professor D. P. Woodruff) (1994)