Persönlicher Status und Werkzeuge

Prof. Dr. Herbert Genzel

Honorarprofessor der TUM seit 1983

Fakultät

Medizin

Fachgebiet

Krankenhausorganisation und Gesundheitsökonomie

Laufbahn

Prof. Genzel studierte Rechtswissenschaft und Volkswirtschaft in München und Würzburg. Dem Studium folgte ein Rechtsreferendariat beim Oberlandesgericht München und der Regierung von Oberbayern (1953-1957). Das erste juristische Staatsexamen legte er 1953, das zweite 1957 ab. Anschließend trat Prof. Genzel als Gerichtsassessor in den Justizdienst beim Bayerischen Staatsministerium ein. Er ging Tätigkeiten als Staatsanwalt, Richter am Amtsgericht, erster Staatsanwalt, als Vorsitzender Richter am Landesgericht in München, als Regierungsdirektor und Referent für öffentliches Recht im Bayerischen Staatsministerium der Justiz nach (1964-1967). Zudem wurde Prof. Genzel als wissenschaftlicher Mitarbeiter an das Bundes­verfassungsgericht in Karlsruhe abgeordnet und war Prüfer in den Juristischen Staatsprüfungen von 1967 bis 1988.
Prof. Genzel ging Lehraufträgen an der LMU (1980-2000) und der TUM nach. Von 1985 bis 2000 war er zusätzlich Dozent im Rahmen des Studienganges „Öffentliche Gesundheit und Epide­miologie“ an der Medizinischen Fakultät der LMU. Darüber hinaus war bzw. ist Prof. Genzel Dozent an der Akademie für Krankenhausmanagement in Ingolstadt (1994-2005) und der Fachhochschule Neu-Ulm (seit 1998).

    Funktionen

    • Unparteiisches Mitglied bzw. Vorsitzender des Landesausschüsse der Ärzte, Zahnärzte und Krankenkassen in Bayern (1990-2005)
    • Unparteiischer Vorsitzender der Schiedsstelle Bayern – Soziale Pflegeversicherung (seit 1996)
    • Sachverständiges Mitglied der Enquete Kommission des 11. Deutschen Bundestages „Zur Strukturreform der gesetzlichen Krankenversicherung“ (1988-1990)
    • Mitglied des Landesgesundheitsrates des Bayerischen Landtags (1976-1988)
    • Mitglied des Bayerischen Krankenhausplanungsausschusses als Vertreter der Kommunalen Spitzenverbände

    Auszeichnungen

    • Bundesverdienstkreuz am Bande (2005)
    • „München leuchtet“ in Gold (1986)