Persönlicher Status und Werkzeuge

Prof. Peter Jacob

Honorarprofessor der TUM seit 2007

Fachgebiet

Rasterelektronenmikroskopie

Laufbahn

Nach dem Studium der technischen Physik widmete sich Prof. Jacob der Ausfallanalyse in elektronischen Bauelementen, insbesondere in Halbleiterbauteilen. Schwerpunkte hierbei bildeten die erforderlichen Verfahren und Gerätetechniken sowie Fehlermechanismen und ihre Ursachen in Produktion und Anwendung. Zahlreiche seiner Publikationen und Fachbeiträge befassen sich auch mit durch elektrostatische Effekte (z.B. ESD) verursachten Ausfällen in Prozessmaschinen.

Seit vielen Jahren ist Prof. Jacob sowohl in der akademischen Forschung als auch in der Praxis
aktiv. Aktuelle Forschungsschwerpunkte sind Ausfallanalysen auf Systemebene, elektro­statische Aufladungen in Prozessanlagen und deren Gegenmaßnahmen sowie die Zuverlässigkeit optoelektronischer Bauelemente, insbesondere LEDs. In der industriellen Anwendung stehen vor allem Fehleranalysen von LPCMOS-Bauelementen und Leistungs­halbleiter-Bauelementen (Thyristoren und IGBTs) im Zentrum seiner Aktivitäten. Im Rahmen seiner Tätigkeit bei Hitachi (1992) offerierte er eine Ausbildung in Rasterelektronenmikroskopie an der TUM, welche so großen Zuspruch fand, dass sie jährlich wiederholt und zu einer mehrfach geführten Blockvorlesung mit Praktikum ausgebaut wurde.

Funktionen

  • Beratung in Fehleranalyse und ESD, RoodMicrotec Stuttgart (seit 2008)
  • Principal Engineer Failure Analysis, EM Microelectronic Marin SA (seit 1995)
  • Principal Engineer Microelectronics/ Microstructural Devices, EMPA Dübendorf (seit 1993)
  • Application Engineering/SEM configuration/Sales Support, Hitachi Scientific Instruments, Ratingen (1992-1993)
  • Aufbau der Halbleiter-Produkt-Ausfallanalyse, IBM Deutschland GmbH Werk Böblingen (1981-1992)

Auszeichnungen

  • ISTFA Outstanding Poster Award (2011)
  • International Dresden Barkhausen Award (2010)
  • ESREF Best Paper Award (2008)
  • Lillehammer Award (Teamauszeichnung) (2002)
  • Jugend Forscht Sonderpreis des Bundespräsidenten für eine außergewöhnliche Arbeit (1975)