Persönlicher Status und Werkzeuge

Prof. Theo Rahn

Honorarprofessor der TUM seit 1993

Fachgebiet

Bahnsysteme und ihr wirtschaftlicher Betrieb

Laufbahn

Prof. Rahn studierte von 1952 bis 1956 Maschinenbau an der TU München. Von 1962 bis 1965 absolvierte er ein Arbeits- und Wirtschaftswissenschaftliches Aufbaustudium (AWA) ebenfalls an der TUM.
Nach seinem Referendariat und der Großen Staatsprüfung für den höheren technischen Verwaltungsdienst bei der Deutschen Bundesbahn (DB) übernahm er 1973 die Hauptverwaltung der DB in Frankfurt am Main. Drei Jahre später leitete er die Abteilung Betriebswirtschaft mit den Bereichen Unternehmensplanung, Rechnungswesen und Beschaffung. Im Anschluss übernahm er die Leitung des Bundesbahn-Zentralamtes München, der Zentrale für Technik und Beschaffung der DB.
Mit dieser Tätigkeit in Verbindung stand Prof. Rahns Aufgabe als Forschungsbeauftragter der DB. Im Rahmen des Forschungsprogrammes „Bahnsysteme“ der Bundesregierung war er bei der Entwicklung der Magnetschwebetechnik Transrapid und des Hochgeschwindigkeits-Zugsystems ICE beteiligt. 1992 wechselte er in die Geschäftsführung der Deutschen-Eisenbahn-Consulting. 1988 übernahm er die Vorlesung „Bahnsysteme und ihr wirtschaftlicher Betrieb“ an der TUM und wurde 1993 zum Honorarprofessor ernannt.

    Funktionen

    • Herausgeber der Eisenbahntechnischen Rundschau (ETR), Mitglied des fachwissenschaftlichen Beirats der ETR (1978-2000)
    • Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Eisenbahn Consulting, Frankfurt am Main (1992-1995)
    • Mitglied und Vorsitzender des Aufsichtsrates der Versuchs- und Planungsgesellschaft für Magnetbahnsysteme (MVP) (1981-1995)
    • Präsident des Bundesbahn-Zentralamtes München und Forschungsbeauftragter der DB (1978-1992)
    • Ministerialdirigent und Bereichsleiter, später Abteilungsleiter der Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbahn in Frankfurt am Main (1973-1978)

    Auszeichnungen

    • Beuth-Ehrenmedaille der Deutschen Maschinentechnischen Gesellschaft (1996)
    • Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (1991)
    • Großes goldenes Ehrenzeichen der Republik Österreich
    • „The William Alexander Agnew and Clarence Noel Goodall Award“, The Institution of Mechanical Engineers (1998)