Persönlicher Status und Werkzeuge

Prof. Dr. Michael Kurschilgen

Assistant Professor

Managerial Economics

Wissenschaftliche Laufbahn und Forschungsgebiete

Prof. Kurschilgen (*1982) forscht an der Schnittstelle zwischen Ökonomie, Sozialpsychologie und Jura. Ziel seiner Forschung ist es zu verstehen, warum sich bestimmte soziale Normen entwickeln, was ihre Stabilität beeinflusst, und wie sie mit den Präferenzen und Erwartungen der beteiligten Individuen korrespondieren. Insbesondere beschäftigt Prof. Kurschilgen das Konzept der Normativität, d.h. der Kategorisierung von Verhalten in „richtig“ und „falsch“.
Prof. Kurschilgen studierte von 2002 bis 2007 Ökonomie an der Universität Bonn, der Universität Maastricht sowie SciencesPo Paris und promovierte 2013 im Rahmen des Max Planck Graduiertenprogramms „IMPRS Uncertainty“ an der Universität Jena. Seine wissenschaftliche Laufbahn setzte er am MPI zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern in Bonn fort. Als Gastforscher war er an der UC Berkeley, dem EUI Florenz und der Universität Bologna. Seit November 2015 ist er Professor für Managerial Economics an der TUM School of Management.

    Wichtigste Auszeichnungen

    • Aufnahme ins Junge Kolleg der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften (2015)

    Schlüsselpublikationen

    Kurschilgen M: „Coercion and Consent: Comment“. Journal of Institutional and Theoretical Economics. 2014; 170(1): 79-82.

    Engel C, Kurschilgen M: “The Coevolution of Behavior and Normative Expectations: an Experiment”. American Law and Economics Review. 2013; 15(2), 578-609.

    Kurschilgen M: “Discretion, Productivity, and Work Satisfaction: Comment”. Journal of Institutional and Theoretical Economics. 2013; 169(1): 23-25.

    Engel C, Kurschilgen M: “Fairness Ex Ante and Ex Post: Experimentally Testing Ex Post Judicial Intervention into Blockbuster Deals”. Journal of Empirical Legal Studies. 2011; 8(4): 682-708.

    Kurschilgen M: “Disclosure, Agents, and Consumer Protection: Comment”. Journal of Institutional and Theoretical Economics. 2011; 167(1): 77-79.