Persönlicher Status und Werkzeuge

Wissenschaftliche Laufbahn und Forschungsgebiete

Prof. Luksch (*1965) forscht als Neurobiologe an den Grundlagen sensorischer Verarbeitung im Gehirn von Wirbeltieren und beschäftigt sich dabei vor allem mit dem Mittelhirn. Dieser Gehirnabschnitt ist essentiell bei der Orientierung eines Organismus im Raum und unter anderem an der Blicksteuerung beteiligt. Ziel ist es, Prozesse wie die Objektauswahl und die Integration multimodaler Stimuli mechanistisch nachzuvollziehen und als Algorithmen auch für technische Anwendungen verfügbar zu machen.

Nach dem Biologiestudium in Bonn (Diplom, 1990) und Köln (Promotion, 1994) schlossen sich Postdoktoranden-Aufenthalte in Bremen und San Diego an. An der RWTH Aachen habilitierte er (2002) und erhielt im Jahr 2007 den Ruf auf den Lehrstuhl für Zoologie an der TUM. Als Mitglied des Leonardo da Vinci-Zentrums für Bionik ist er am Aufbau dieser interdisziplinären Richtung an der TUM beteiligt; weiterhin ist er im Bernstein-Zentrum für Computational Neuroscience und der Graduate School for Systemic Neuroscience aktiv.

Schlüsselpublikationen (alle Publikationen)

Garrido-Charad, F, Vega-Zuniga, T., Gutiérrez-Ibáñez, C., Fernandez, P., Lopez-Jury, J., González-Cabrera, C., Karten, H.J., Luksch, H., Marin, G.J.: "Shepherd’s crook neurons drive and synchronize the enhancing and suppressive mechanisms of the midbrain stimulus selection network." PNAS 2018 (32), 7615 - 7623.

Abstract

Lischka, K., Ladel, S., Luksch, H., Weigel, S.: "Expression patterns of ion channels and structural proteins in a multimodal cell type of the avian optic tectum". J Comp Neurol.; 2018 526, 412-424.

Abstract

Schnyder HA, Vanderelst D, Bartenstein S, Firzlaff U, Luksch H.: "The avian head induces cues for sound localization in elevation." PLoS One. 2014; 9(11):e112178.

Abstract

Heyers D, Manns M, Luksch H, Güntürkün O, Mouritsen H: “A putative magnetosensory pathway in migratory birds.” PLOS One 2007; 2 (937).

Abstract

Luksch H, Khanbabaie R, Wessel R: “Synaptic depression mediates form-cue invariant motion analysis”. Nature Neuroscience. 2004; 7: 380-388.

Abstract