Persönlicher Status und Werkzeuge

Prof. Dr. Barbara Schmalfeldt

Extraordinariat

Onkologische Gynäkologie

Fakultät

Medizin

Wissenschaftliche Laufbahn und Forschungsgebiete

Prof. Schmalfeldt hat ihren Schwerpunkt in der operativen Therapie gynäkologischer Erkrankungen sowie in der Gynäkologischen Onkologie. Sie ist an zahlreichen interdisziplinären Forschungskooperationen mit der Fragestellung der Rolle der tumorassoziierten Protolyse sowie der Erforschung genetischer Veränderungen im Tumor und deren Bedeutung für Progression und Metastasierung und möglichen daraus resultierenden Therapieansätzen beteiligt. Der Schwerpunkt liegt in der Optimierung und Qualitätssicherung der Therapie gynäkologischer Tumore.

Nach dem Studium in Regensburg und München und der Promotion in der Kardiologie der TUM (1992) absolvierte Prof. Schmalfeldt ihre Facharztausbildung an der Frauenklinik der TUM mit Erwerb der fakultativen Weitebildungen Spezielle operative Gynäkologie und Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin. Seit 2001 ist sie leitende Oberärztin der Frauenklinik der TUM (Direktorin Prof. Dr. M. Kiechle), seit 2003 Professorin für Gynäkologische Onkologie an der TUM. Zudem hat sie seit 2009 die Leitung des Gynäkologischen Krebszentrums am Klinikum rechts der Isar übernommen.

Wichtigste Auszeichungen

Auszeichnung des Tumorzentrums München für Projektgruppenarbeit (2009)

Wissenschaftspreis der Bayerischen Gesellschaft für Geburtshilfe und Frauenheilkunde (1996)

Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes (1987 – 1991)

Schlüsselpublikationen (alle Publikationen)

Schmalfeldt B (Ed.): Manual Maligne Ovarialtumoren. Empfehlungen zu Diagnostik, Therapie und Nachsorge. München Wien New York: W. Zuckschwerdt Verlag, 2007 (8. Auflage).

Schmalfeldt B, Pfisterer J (Koordination): Interdisziplinäre S2k-Leitlinie für die Diagnostik und Therapie maligner Ovarialtumoren. Editors: Kommission Ovar der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie e.V. in der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. sowie in der Deutschen Krebsgesellschaft. München Wien New York: W. Zuckschwerdt Verlag, 2007.

Avril N, Sassen S, Schmalfeldt B, Naehrig J, Rutke S, Weber WA, Werner M, Graeff H, Schwaiger M, Kuhn W: “Prediction of response to neoadjuvant chemotherapy by sequential F-18-fluorodeoxyglucose positron emission tomography in patients with advanced-stage ovarian cancer.” J Clin Oncol. 2005; Oct 20;23(30):7445-53. Epub 2005 Sep 12. Erratum in: J Clin Oncol. 2005 Dec 20;23(36):9445.

Schmalfeldt B, Prechtel D, Harting K, Spathe K, Rutke S, Konik E, Fridman R, Berger U, Schmitt M, Kuhn W, Lengyel E: “Increased expression of matrix metalloproteinases (MMP)-2, MMP-9, and the urokinase-type plasminogen activator is associated with progression from benign to advanced ovarian cancer”. Clin Cancer Res. 2001; 7(8):2396-404.

Schmalfeldt B, Kuhn W, Reuning U, Pache L, Dettmar P, Schmitt M, Janicke F, Hofler H, Graeff H: “Primary tumor and metastasis in ovarian cancer differ in their content of urokinase-type plasminogen activator, its receptor, and inhibitors types 1 and 2”. Cancer Res. 1995; Sep 15;55(18):3958-63.