Persönlicher Status und Werkzeuge

Wissenschaftliche Laufbahn und Forschungsgebiete

Ziel der Arbeiten am Lehrstuhl von Prof. Sieber (*1970) ist es, technische Prozesse zu entwickeln, die es erlauben, etablierte Grundstoffe für die Chemieproduktion und Feinchemikalien wirtschaftlich aus Biomasse herzustellen sowie neue relevante Stoffe zu etablieren, die aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen werden können. Der Schwerpunkt liegt dabei in der Weißen Biotechnologie. Hierzu werden mit mikrobiologischen, molekularbiologischen und biochemischen Methoden neue Biokatalysatoren (Enzyme, Zellen oder Mikroorganismen) entwickelt und mit homogenen Katalysatoren in Kaskadenreaktionen kombiniert.

Prof. Sieber hat an der Universität Bayreuth und an der University of Delaware Chemie studiert. Nach seiner Promotion arbeitete er zunächst als Forschungsstipendiat am California Institute of Technology. Nach einem kurzen Intermezzo bei McKinsey & Co. war Prof. Sieber von 2001 bis 2008 in der chemischen Industrie (Degussa, Süd-Chemie) in verschiedenen Positionen tätig. Seit Ende 2008 ist Professor Sieber Ordinarius an der TUM. Seit 2009 leitet er zudem die Fraunhofer Projektgruppe BioCat.

Wichtigste Auszeichnungen

  • Award der Protein Society (1998)

Schlüsselpublikationen

Schmid J, Muller-Hagen D, Bekel T, Funk L, Stahl U, Sieber V, Meyer V: “Transcriptome sequencing and comparative transcriptome analysis of the scleroglucan producer Sclerotium rolfsii“. BMC Genomics. 2010; 11(1):329.

Abstract

Sieber V: “Selection for soluble proteins via fusion with chloramphenicol acetyltransferase”. Methods in Molecular Biology (Totowa, NJ, USA) . 2003; 230: 45-55.

Sieber V, Martinez CA, Arnold FH: “Libraries of hybrid proteins from distantly related sequences”. Nature Biotechnology. 2001; 19: 456-460.

Abstract

Sieber V, Plückthun A, Schmid FX: “Selecting proteins with improved stability by a phage-based method”. Nature Biotechnology. 1998; 16: 955-960.

Abstract

Sieber V, Moe GR: “Interactions Contributing to the Formation of a β-Hairpin-like Structure in a Small Peptide”. Biochemistry. 1996; 35: 181-188.

Abstract