Persönlicher Status und Werkzeuge

Prof. Dr. J. Leo van Hemmen

Professor im Ruhestand seit 30.09.2015

Fakultät

Physik

Wissenschaftliche Laufbahn und Forschungsgebiete

Prof. van Hemmens Forschungsgebiet ist die zellulare theoretische Biophysik, sowohl die theoretische Membranphysik als auch die der neuronalen Informationsverarbeitung verschiedener Sinnesorgane, insbesondere der Mechanosensorik wie in der Schallortung der Schleiereule, der Ortung aquatischer Objekte über die Seitenlinie von Krallenfrosch und Fisch, beim Infrarot-Sehen bestimmter Schlangen sowie deren multimodale Integration.

Prof. van Hemmen (*1947) studierte Physik und Mathematik an der Universität Groningen (NL), wo er 1976 promovierte. Nach einem Jahr als Postdoc am Institut des Hautes Etudes Scientifiques (IHES) in Bures-sur-Yvette, in der direkten Nähe von Paris, war er ein Jahr als Assistant Professor an der Duke University (Durham, NC; USA) tätig, bevor er nach Heidelberg an den SFB 123 (Stochastische Mathematische Modelle) wechselte, wo er sich 1983 in der Physik habilitierte. Seit 1990 lehrt Prof. van Hemmen zellulare theoretische Biophysik, insbesondere die der neuronalen Informationsverarbeitung, am Physik Department. Er ist Fellow der American Physical Society.

    Schlüsselpublikationen

    van Hemmen JL, Schwartz AB: “Population vector code: a geometric universal as actuator”. Biol. Cybern. 2008; 98(6): 509-518.

    Abstract

    Friedel P, Young BA, van Hemmen JL: “Auditory Localization of Ground-Borne Vibrations in Snakes”. Phys. Rev. Lett. 2008; 100(4): 48701- 49705.

    Abstract

    van Hemmen JL, Sejnowski TJ:  23 Problems in Systems Neuroscience. New York: Oxford University Press, 2006.

    Abstract

    Sichert AB, Friedel P, van Hemmen JL: “Snake’s Perspective on Heat: Reconstruction of Input Using an Imperfect Detection System Phys”. Rev. Lett. 2006; 97: 068105-068109.

    Abstract

    Kempter R, Gerstner W, van Hemmen JL, Wagner H: „A neuronal learning rule for sub-millisecond temporal coding”.  Nature. 1996; 383: 76-78.

    Abstract