Persönlicher Status und Werkzeuge

Prof. Dr. Klaus Mainzer

Wissenschaftliche Laufbahn und Forschungsgebiete

Prof. Mainzer (*1947) arbeitet als Wissenschaftsphilosoph über Grundlagen und Zukunftsperspektiven von Wissenschaft und Technik. Im Zentrum stehen dabei die Mathematisierung und Computermodellierung von Wissenschaft und Technik. Bekannt wurde er als Komplexitätsforscher, der schwerpunktmäßig komplexe Systeme in Natur, Technik, Wirtschaft und Gesellschaft untersucht, das Paradigma der Selbstorganisation, der Chaostheorie, der Künstlichen Intelligenz und des Künstlichen Lebens.

Prof. Mainzer studierte Mathematik, Physik und Philosophie an der Universität Münster, wo er in Philosophie auch promovierte (1973) und habilitierte. Vor seiner Berufung auf den Lehrstuhl für Philosophie und Wissenschaftstheorie an der TUM und seiner Tätigkeit als Direktor der Carl von Linde-Akademie im Jahr 2008 arbeitete er als Professor(1981-1988)  und Prorektor (1985-1988) an der Universität Konstanz sowie als Professor und Gründungsdirektor des Instituts für interdisziplinäre Informatik (1988-2008) an der Universität Augsburg. Er ist Mitglied in zahlreichen (inter-)nationalen Gremien und Akademien. Von 2012 bis 2014 hat er als Gründungsdirektor das Munich Center for Technology in Society (MCTS) aufgebaut.

Wichtigste Auszeichnungen

  • Heisenberg-Stipendium (1980)

Schlüsselpublikationen (alle Publikationen)

Mainzer K (mit L. Chua): Local Activity Principle. The Cause of Complexity and Symmetry Breaking. London: Imperial College Press, 2013.

Mainzer K: Leben als Maschine? Von der Systembiologie zu Robotik und Künstlicher Intelligenz. Paderborn: Mentis Verlag, 2010.

Abstract

Mainzer K: Zeit. Von der Urzeit zur Computerzeit. München: C.H. Beck, 1995; 5. Auflage 2005.

Abstract

Mainzer K: Thinking in Complexity. The Computational Dynamics of Matter, Mind, and Mankind. Berlin/Heidelberg/New York: Springer, 1994; 5. Auflage 2007.

Abstract

Mainzer K: Symmetrien der Natur.  Berlin/New York: De Gruyter, 1988.